Hellblau: So kombinieren Sie die Trend-Farbe

Dieses Jahr ist ein Jahr zum Träumen. Zumindest wenn es nach den Farben des Jahres geht, die vom Pantone-Institut kürzlich verkündet wurden. Zum ersten Mal in der Geschichte der amerikanischen Organisation für Farben-Trendforschung wurden gleich zwei Farben zum Trend ausgerufen: ein pudrig warmer Rosaton mit dem Namen „Rose Quartz“ und ein freundliches, kühles Himmelblau namens „Serenity“, zu Deutsch: „Gelassenheit“. Dabei handelt es sich um ein sehr erwachsenes Blau mit einem kühlen Unterton.

Blau in allen ihren Schattierungen ist die beliebteste Farbe überhaupt, besonders bei Männern. Kein Wunder, denn Blau wird ausschließlich mit positiven Assoziationen verbunden.

  • Bei Hellblau denken die Menschen an Himmel, Meer und Urlaub in der Karibik.
  • Hellbau steht für Spaß, gute Laune, entspannte Tagträume und friedliche Gelassenheit.
  • Blau senkt den Blutdruck und den Puls.
  • Und in vielen Kulturen soll Blau sogar die bösen Geister vertreiben.
  • Das blaue Strumpfband von Bräuten steht für Hoffnung und Glaube.
  • Da Sie in einem hellblauen Kleidungsstück nicht nur als freundlich und liebenswert, sondern auch als vertrauenswürdig eingeschätzt werden, sollten Sie sich darauf gefasst machen, dass Menschen Sie verstärkt ins Vertrauen ziehen.

Wird das Blau dunkler, so kommen zu den oben genannten Wirkungen noch eine gehörige Portion Respekt, Loyalität, Würde und ein höherer sozialer Status dazu. Nicht von ungefähr fließt durch die Adern der Könige und Adeligen blaues Blut.

Wenn Sie sich also entscheiden, das neue Hellblau namens „Serenity“ in Ihre Garderobe aufzunehmen, profitieren Sie von vielen Vorteilen, die Sie für Ihre Außenwirkung einsetzen können.

Die Farbe des Jahres „Serenity“ ist ein kühles Blau mit einem Unterton von Flieder. Dieser Blauton steht vor allem kühlen Farbtypen.

  • Der Sommertyp profitiert am meisten von zarten, kühlen Pastellfarben.
  • Der Wintertyp braucht ein etwas kräftigeres, klares Hellblau.
  • Wenn Sie aber Hellblau nur ein wenig mehr Gelb beimischen, gelangen Sie zu einem Blauton, der ein wenig mehr in Richtung Aquamarin tendiert. Und dieser wiederum ist bestens für den hellen, warmen Frühlingstyp geeignet.
  • Schwierigkeiten mit Hellblau haben – leider – vor allem Frauen des Herbsttyps. Denn der trendige Hellblauton ist sowohl zu kühl, als auch zu hell und zart für diesen Farbtyp. Sie sollten stattdessen lieber zu kräftigem, goldigen Türkis oder Petrol greifen.

Mode-Farbe Rosa: So kombinieren Sie die Farbe

Es erübrigt sich zu erwähnen, dass Rosa auch dem Teint gut tut und diesen frischer erscheinen lässt – vorausgesetzt Sie greifen zum richtigen Farbton. Glücklicherweise gibt es für jeden Farbtyp das passende Rosa.

 

Kühle, klare Rosatöne sind für den Winter-Farbtyp toll – je eisiger, desto besser.

  • Kühles, aber pastelliges und pudriges Rosa ist eine tolle Akzentfarbe für den Sommertyp.
  • Ein pudriges Rosa mit etwas mehr Gelbanteil wirkt am Frühlingstyp am besten.
  • Ein klares, aber warmes Rosa, das in Richtung Apricot geht, steht auch dem Herbsttyp.

Modisch gesehen haben Sie in den kommenden Monaten die Wahl. Denn es wird eine Vielfalt an kühleren, wärmeren, kräftigeren und pudrigeren Rosa-Nuancen geben. Dazu kommen Nude-Töne mit rosigem Unterton, die in Richtung Rosabeige gehen und speziell für den Sommertyp interessant sind.

 

Rosa lässt sich im Prinzip mit ganz vielen Farben kombinieren. Es erweist sich sowohl mit allen neutralen Basisfarben, als auch mit weiteren Akzentfarben als höchst kompatibel. Auf den Laufstegen sah man vor allem extravagante Kombinationen im Mix mit kräftigen Farben und größeren Farb-Kontrasten. Das sollte Sie aber nicht davon abhalten, auch die zeitlosen Varianten in ihre Überlegungen mit einzubeziehen

 

Wenn Sie zartem Rosa einen starken Kontrast hinzufügen, verfliegt der kindliche Charme der Farbe recht schnell. Den größten Kontrast und eine etwas strenge Optik schaffen Sie mit Schwarz. Greifen Sie hingegen zu den eher mystisch angehauchten, dunklen Juwelenfarben, wie Opalgrün, Rubinrot oder Amethyst-Lila, bleibt die feminine Wirkung des Rosa erhalten, während eine etwas geheimnisvolle, erwachsene Komponente der Weiblichkeit hinzugefügt wird. Solche Farbkombinationen sind ungewöhnlich und haben eine luxuriöse Ausstrahlung. Da Schwarz ebenso wie Juwelentöne gerade in den dunkleren Monaten gerne getragen werden, bietet eine Prise Rosa die Chance, solche Looks frischer und freundlicher zu gestalten.

 

Die psychologische Wirkung von Rosa

 

Der Farbe Rosa wird nachgesagt, sie sei die femininste und romantischste Farbe des Spektrums. Sie soll beruhigend wirken, für mehr Gelassenheit sorgen und auch diverse gesundheitsfördernde Aspekte haben. Sie wird mit Passivität assoziiert und vor allem von sensiblen Charakteren geliebt. Speziell die pudrige Farbnuance „Rosenquarz“ spielt auf weitere Eigenschaften an, die dem gleichnamigen Edelstein zugeordnet werden. Dieser steht für die Heilung und Öffnung des Herzens, für Liebe und Verliebtsein, Harmonie und seelische Verbundenheit. Angesichts so vieler positiver „Nebenwirkungen“ der Farbe Rosa könnte man schon schwach werden…

 

Ganz verkehrt scheint diese Einschätzung nicht zu sein. Denn beim näheren Hinsehen stelle ich interessanterweise fest, dass sich bei meiner Yoga-Kleidung besonders viele pastellrosa Kleidungsstücke eingeschlichen haben – obwohl ich eigentlich eher der fröhlich-lebendige Pink-Typ bin. Und geht es beim Yoga nicht darum, sich zu beruhigen sowie Geist und Körper in Einklang zu bringen? Ein spannender Gedanke, dass mich dies vielleicht instinktiv zur Farbe Rosa greifen ließ!

Darüber hinaus steht Rosa auch für edle Zurückhaltung. Frauen, die gerne elegant, weiblich, vornehm zurückhaltend und unerschütterlich gelassen erscheinen wollen, sollten Rosa ernsthaft in Erwägung ziehen.